„Bali ist so schön“ und „Viel Spaß auf Bali“ konnte ich mir vor der Reise zu genüge anhören, als ich erzählt habe, dass ich nach Indonesien fliege, aber wisst ihr was ? Ich kenn noch was viel schöneres als Bali. Was viel schöneres und spannenderes. Und Orte, dessen Schönheit sich viele nicht mal vorstellen können. Orte, von denen viele nicht mal wissen, dass sie existieren und Orte, die absolut „mind blowing“ sind. Indonesien hat viel mehr zu bieten als nur Bali und wer nur dorthin reist, verpasst definitiv was. Welche Orte unbedingt auf deine Bucket List gehören und wie du deine Reiseroute am besten planst, erfährst du hier. Viel Spaß ❤

Itinerary Overview

Labuan Bajo1 Nacht
Hostel: Bajo Bunkhouse (⭐)
Grab/Gojek: X (stattdessen: Taxi)
Komodo Island Tour3 Tage/ 2 Nächte
Anbieter: Carnaby Phinisi (⭐⭐⭐)
gebucht: www.seeksophie.com
Bali – Ubud4 Nächte
Hotel: Anadolu Ubud (⭐⭐)
Grab/Gojek: ✓
Nusa Penida1 Nacht
Hotel: The Catar Cottages (⭐⭐)
Hostel: Nuansa Penida Hostel
Grab/Gojek: X (stattdessen: private driver)
Gili Air3 Nächte
Hotel: Beranda Eco Lodge (⭐⭐)
Grab/Gojek: X (stattdessen: zu Fuß)
Surabaya / Malang1 Nacht
Hotel: Sunflower Hotel Airport (⭐⭐)
Grab/Gojek: ✓
East Java Tour3 Tage / 2 Nächte
gebucht: über Malang Hostel (⭐)
Bali *1 Nacht
Hotel: am besten nähe Airport 🙂

*Ich hab bei der Route hier ein bisschen was abgeändert, was ich im Nachhinein gerne anders oder eher gesagt besser gemacht hätte. Was genau erklär ich aber bei den einzelnen Spots nochmal ❤

First Things First

Indonesien ist ja leider „bekannt“ dafür, dass man hier gerne mal eine Lebensmittelvergiftung bekommt ( so genanntes Bali Belly). Um dem vor der Reise schon mal etwas vorzubeugen, bereite ich meinen Magen- und Darmtrakt zwei Wochen vor der Reise mit Probiotika schon mal vor. *Affiliate-Link

Generell muss ich aber sagen, war ich nicht wirklich vorsichtig während ich dort war. Ich hab einfach alles gegessen und getrunken (auch mit Eiswürfeln) und hatte bis auf Magengrummeln und bisschen Durchfall 🙂 keine Probleme, obwohl ich einen eher empfindlichen Magen habe. Checkt einfach vorher immer die Bewertungen der Restaurants aus und wenn irgendwo auch nur das Wort Bali Belly auftaucht, lasst die Finger von.

Tipp: Falls es einem doch mal nicht so gut gehen sollte, gibt es in jedem Supermarkt in Indonesien das Wundermittel „Tolak Angin“. Das besteht aus Ingwer, Honig, Nelke, Fenchel und Minze und schmeckt absolut furchtbar, aber hilft wirklich gut gegen alles was einem ein bisschen Wehwehchen machen kann (Erkältung, Bali Belly, etc.).

Einreise

Für die Einreise nach Indonesien ist recht entspannt. Du benötigst du ein Visum und seit Oktober 2025 eine digitale Arrival Card. Beides kannst du entspannt vorher online beantragen. Ich empfehle aber generell immer sich vorher auf der Internetseite vom Auswärtigen Amt über die aktuellen Einreisebestimmungen zu informieren.

Tipp: Das Visum kostet für 30 Tage 500.000 IDR (=24,30€). Hier musst du auch eine Adresse in Indonesien angeben. Wichtig ist hier, dass du die Adresse von deiner 1. Unterkunft angibst (also bei Route oben: Labuan Bajo). Das hab ich verkackt und durfte dann vor Ort das gesamte Visum nochmal neu beantragen und auch nochmal bezahlen.

Währung

Die Währung in Indonesien heißt Indonesische Rupiah (IDR)

  • 100.000 IDR (größter Schein) = 4,88€
  • 1.000 IDR (kleinster Schein) = 0,05€
  • 20.000 IDR = knapp 1€

Geld abheben ist in Indonesien überhaupt kein Problem und Bankautomaten findet man wirklich an jeder Ecke. Die meisten Automaten haben ein Abhebelimit von 2-3 Millionen IDR (ca. 100-150€). Lokale Abhebegebühren fallen bei den meisten Automaten nicht an.

Must Download Apps

  • Transport:
    • Grab / Gojek (indonesisches Uber)
    • 12go.asia (Fähren, MiniVans)
    • Apps der jeweiligen Fluggesellschaft
  • Sonstiges
    • Grab / Gojek (Essen bestellen)
    • Booking/Agoda (Hotels)
    • Hostelworld (Hostels)
    • Währungsumrechner
    • GetyourGuide (Aktivitäten)

Internet / E-sim

Für Indonesien empfehle ich definitiv eine E-sim. Meine Freundin hatte eine lokale Sim Karte, die zwar deutlich günstiger ist, allerdings hatte sie gefühlt auf 90% des Trips kein Netz. Bei mir hingegen lief alles tippi toppi.

Die E-sims von Holafly lassen sich super easy installieren und was ich einfach am meisten liebe, ist, dass alle mit unbegrenztem Datenvolumen kommen. Weil ich hasse nichts mehr, als auf meinen abendlichen TikTok Scroll zu verzichten, wenn das WLAN mal wieder nicht funktioniert. Mit meinem Code „MESCHISSA“ könnt ihr auf jede E-sim maximal sparen und den Code natürlich auch mehrmals verwenden. Ich hatte die E-sim für ganz Südostasien. Darin sind mehrere Länder enthalten, so dass man sich, wenn man noch weiterreist (Singapur zum Beispiel) nicht nochmal um eine neue Simkarte kümmern muss.

*Werbung (aber totale Herzensempfehlung)

Kleidung

Bei der richtigen Kleidungswahl muss man, ganz grob gesagt, unterscheiden zwischen Bali und dem Rest von Indonesien. Auf Bali wird zum größten Teil der balinesische Hinduismus praktiziert. Die restlichen Inseln bekennen sich größtenteils zum Islam.

Auf Bali, Nusa Penida und den Gili-Inseln ist es demnach unproblematisch kurze Hosen/Röcke, Tops und Bikinis zu tragen. Solltest du allerdings Tempel besuchen, musst du darauf achten Schultern und Knie zu bedecken. Die Gili Inseln sind zwar auch muslimisch geprägt, allerdings haben wir hier erlebt, dass es dort nicht so „streng gesehen wird“.

Auf den restlichen Inseln, insbesondere in Java, ist es angebracht sich konservativer zu kleiden, um die dortige Religion zu respektieren. Hier sollte man in der Öffentlichkeit Schultern und Knie bedecken.

Phrasen, die man kennen sollte

INDONESISCH:

  • Halo = Hallo
  • Sampa Jumpa Lagi = Auf Wiedersehen
  • Terima Kasih = Danke
  • Ya = Ja
  • Tidak = Nein

Interessanter Side-Fact, der mir vorher auch nicht bewusst war: Indonesisch ist die offizielle Landessprache, während auf Bali die lokale Regionalsprache Balinesisch ist. Die beiden Sprachen sind nicht gegenseitig verständlich, weshalb man etwas aufpassen muss, welche Phrasen, man wo nutzt. Indonesisch ist vergleichsweise einfach zu lernen, während balinesisch deutlich komplexer ist.

Als ich beschlossen habe nach Indonesien zu fliegen, war eins auf jeden Fall klar, die Komodo Tour muss dabei sein. Diesen Ort habe ich schon tausend mal auf Instagram gesehen und ein Bild ist schöner als das andere. Niemals hätte ich gedacht, dass es in echt noch so viel schöner sein kann, aber ich wurde vom Gegenteil überzeugt. Und wie du das Beste aus deinem Komodo Trip raus holen kannst, verrat ich dir jetzt 🙂

Was erwartet dich im Komodo Nationalpark ?

Der Komodo Nationalpark befindet sich zwischen Sumbawa und Flores – das ist auf der Weltkarte rechtsseitig von Lombok. Hier findet man neben den letzten frei lebenden Komodowaranen, den größten Echsen der Welt, eine wunderschöne Natur und Unterwasserwelt. Die Strände hier, waren die schönsten, die ich auf meiner Indonesien Reise gesehen habe und bei den Aussichten auf den Viewpoints konnte ich gar nicht glauben was Mutter Natur da erschaffen hat.

Beste Reisezeit: Ende April bis Oktober (und unter der Woche!!)

nice to know: Ich war im Mai dort und das Wetter war jeden Tag perfekt. Allerdings war es im Vergleich zu anderen Orten in Indonesien, wie z.B. Bali unglaublich heiß. Nichtmal nachts gingen die Temperaturen unter 25 Grad und wir waren wirklich so froh, dass wir eine Klimaanlage im Zimmer hatten. Mai war aber für mich der perfekte Monat, da alles, so kurz nach der Regenzeit, noch super schön grün ist.

Ich glaub ich brauch gar nicht so viel schwärmen, die Bilder sprechen mehr als tausende Worte. Also let’s go, reden wir lieber darüber, wie man am besten dorthin kommt und welche Touren sich lohnen.

Touroptionen & welche sind wirklich ethisch vertretbar?

Bei meiner Recherche hab ich festgestellt, dass es gar nicht so einfach ist, den richtigen Touranbieter für sich zu finden. Allgemein gesagt gibt es Tagestouren und mehrtägige Bootstouren, sowie günstigere und preiswertere Touren. Auf eigene Faust in den Komodo Nationalpark reisen, kann man nicht.

Die Touren starten entweder von Lombok oder von Labuan Bajo aus. Tagestouren gibt es nur von Labuan Bajo aus. Wenn man allerdings sowieso extra nach Labuan Bajo anreist, lohnt sich eine Tagestour meiner Meinung nach nicht und wird dem ganzen auch gar nicht gerecht.

Der Start von Lombok klingt erstmal entspannter, da es nicht so weit ist, aber wir haben uns bewusst dagegen entschieden. Alle Touren die von Lombok aus starten sind nämlich ethisch eher problematisch. Die Touren beinhalten alle das Schnorcheln mit Walhaien. Die Walhaie werden allerdings angefüttert, was ihr natürliches Fress- und Wanderverhalten beeinträchtigt. Und von dem Massentourismus beim Schnorcheln mal abgesehen, war das einfach nicht das, was ich mir vorgestellt habe. Die meisten Touren die von Lombok aus starten sind nämlich die günstigeren Touren, wo man mit 30-40 Leuten in einem Raum dicht an dicht auf dem Boden schläft. Das ganze kann bestimmt auch ein Erlebnis sein, aber unterstützen möchte ich diese Touren trotzdem nicht.

Von Labuan Bajo aus hat man auch die Möglichkeit Touren zu machen, bei denen das Walhai tauchen bewusst ausgelassen wird und genau diese haben wir gemacht, also let’s talk about it.

Anreise Labuan Bajo

Labuan Bajo hat einen eigenen Flughafen (LBJ), welcher hauptsächlich nationale Ziele anfliegt. Allerdings gibt es auch internationale Direktflüge von/nach Singapur und Kuala Lumpur. Da Labuan Bajo mein erster Stopp war, bin ich zum Beispiel mit Singapore Airlines von Frankfurt über Singapur bis nach Labuan Bajo geflogen. Von Bali aus fliegt man ca. 1h.

Da Labuan Bajo auch nicht groß ist, kann man dann entspannt in 10-15min vom Flughafen in die Stadt oder auch direkt zum Hafen fahren. Grab gibt’s übrigens nicht, man muss wohl oder übel einen der Fahrer, die vor dem Flughafen lauern, vertrauen.

Tipp: hebt in Labuan Bajo auf jeden Fall nochmal Bargeld ab, denn im gesamten Komodo Nationalpark gibt es keine Geldautomaten. An sich braucht man während der Tour kein Bargeld, außer man möchte an den Stränden mal eine Kokosnuss trinken. Man sollte aber definitiv genug Geld dabei haben, um der Crew am Ende ein Trinkgeld da lassen zu können

Unsere Tour – Carnaby Phinisi

Wir wurden am morgen gegen 08:00 Uhr vor unserer Tour von einem Fahrer abgeholt und zum Hafen gebracht. Dort gab’s nochmal ein kurzes Briefing und dann ging’s auch schon aufs Boot. Unser gesamtes Gepäck konnten wir übrigens komplett mitnehmen.

Und dann ging das Abenteuer auch schon los und ich muss sagen es war wirklich gut durch getaktet. Wir hatten wirklich viele Programmpunkte und ein Spot war schöner als der nächste, aber es war tatsächlich doch auch recht anstrengend.

Tag 1
  • 08:30 Uhr: Briefing
  • 09:30 Uhr: Start
  • Beach, Schnorcheln & Kanu fahren
  • Kelor Island Viewpoint & Moringa Snorkeling Beach
  • Kalong Island (Flughunde beobachten)
Tag 2
  • 07:00 Uhr Komodowarane spotten (Rinca Island)
  • Schnorcheln mit Mantas
  • Pink Beach
  • Padar Island zu Sonnenuntergang
Tag 3
  • Schnorcheln
  • Ende: ca. 12 Uhr
Padar Island
Moringa Snorkeling Beach
Pink Beach

Tipp: cremt euch auf jeden Fall gut ein. Wir haben die Sonne total unterschätzt, vor allem beim Schnorcheln und konnten dann am 2.Tag mit T-Shirt und Hose schwimmen gehen, weil wir so schlimmen Sonnenbrand hatten 😀

Wenn man auf eine Aktivität keine Lust hatte, konnte man natürlich auch einfach auf dem Boot bleiben, aber es lohnt sich alles so sehr! Und generell muss ich sagen, war ich total begeistert, wie dort alles bestens organisiert wurde. Die eigentliche Route wurde bei uns sogar etwas abgeändert, da an den Tagen ein indonesischer Feiertag war und die Orte zu den klassischen Zeiten sehr überfüllt gewesen wären. So sind wir quasi gegen den Strom gefahren und waren fast überall komplett alleine.

Unser Boot

Vor ab erstmal das wichtigste: Wir haben uns für den Touranbieter „Carnaby Phinisi“ entschieden und gebucht haben wir das ganze über seeksophie.com

Das Boot war total modern, sauber und es war genug Platz für alle. Wir waren zu 12 + 12 Crewmitglieder und ich hatte nicht das Gefühl, dass das Boot zu voll ist. Allerdings muss ich sagen, war ich froh, dass ich mit meiner Freundin Alysha unterwegs war und nicht alleine, da diese Tour eher weniger Solo Reisende buchen. Mit uns auf dem Boot waren nur Pärchen, 2er Mädelsgruppen und auch ein Vater mit seinem Sohn. Es gibt aber auch neben den zweier Zimmern auch einen Schlafsaal, wo man theoretisch auch günstiger als Alleinreisender schlafen kann. Wir hatten eine eigene Kabine unten im Boot und hatten auch ein eigenes kleines Badezimmer mit Dusche (meine dicken Haare konnte ich dort allerdings nicht so gut waschen).

Die Crew war so lieb und hat sich so toll um uns gekümmert. Wir hatten sogar eigene Köche an Board, die uns täglich 3 Mahlzeiten und sogar noch Snacks frisch zubereitet haben. Das Essen war wirklich eine 10/10 und btw auch das einzige Essen bei dem ich keine Magenprobleme hatte in ganz Indonesien. Es wurde sogar extra vegetarisch und vegan für uns gekocht, obwohl wir die einzigen beiden waren die kein Fleisch gegessen haben. Und es gab sogar einen eigenen Fotografen, der wirklich alles an Equipment mit hatte (Drohne, GoPro, Kamera, etc.) und die ganze Tour über die tollsten Videos und Fotos von uns gemacht hat. Alle Aufnahmen hat er uns nach der Tour kostenlos in eine DropBox hochgeladen.

Rundum war ich wirklich mit allem mehr als happy und die Tour ist ihr Geld definitiv sowas von Wert. Also wirklich eine absolute Herzensempfehlung von mir.

*Werbung, aber alles selbst gebucht und gezahlt 🙂

Was muss in den Koffer?

  • Sonnencreme mit 50 LSF
  • Sonnenbrille
  • langarm Oberteil/Hose zum Schnorcheln (falls Sonnenbrand)
  • Cap/Hut
  • Trinkgeld
  • feste & geschlossene Schuhe (für Rinca und Padar Island)
  • Tabletten gegen Reiseübelkeit (nachts schaukelt es manchmal)

Wie geht’s nach der Tour weiter?

Wenn man mehr Zeit hat, würde ich empfehlen nach der Tour noch eine Nacht in Labuan Bajo zu schlafen. Wir haben uns allerdings dazu entschieden, direkt am Abend noch weiter nach Bali zu fliegen.

Nach der Tour konnten wir uns entweder an jedem belieben Ort in Labuan Bajo absetzen lassen oder uns auch direkt zum Flughafen bringen lassen. Wir haben uns entschieden uns nochmal zu unserem Hostel fahren zu lassen, wo wir die Nacht vor der Tour übernachtet haben und haben gefragt ob wir unser Gepäck dort stehen lassen dürfen. Das war gar kein Problem und wir haben die Zeit bis zum Flug (Abflug 19:00 Uhr) einfach mit einem Spaziergang und Café Hopping in Labuan Bajo überbrückt.

Café Empfehlungen in Labuan Bajo:

  • Taka Bajo (tolle Aussicht auf den Hafen)
  • Mimamori

Einige hatten auch schon Flüge für den Nachmittag gebucht, das war auch kein Problem, da der Hafen wirklich nicht weit entfernt ist vom Flughafen. Die meisten Touren enden gegen 12:00 / 13:00 Uhr.

Bali – ab nach Ubud

Vor meiner Indonesien Reise wusste ich nicht so wirklich, ob Bali mein Ding sein wird. Die Meinungen sind ja eher umstritten und der geballte Massentourismus hat mich auch eher abgeschreckt, aber ich wollte wissen, ob Bali den Hype wert ist. Da ich nur mal rein schnuppern wollte, hab ich mich für Ubud entschieden – weil ich unbedingt mal die Reisterrassen in echt sehen wollte.

Mein Fazit kann ich aber jetzt schon mal Vorweg nehmen: Ubud war wirklich toll und ich hab mich dort super wohl gefühlt. Natürlich ist es auch sehr touristisch, aber der Bali Zauber geht irgendwie trotzdem nicht verloren. Es gibt hier aber auch genug Orte, um dem Massentourismus aus dem Weg zu gehen und die schauen wir uns jetzt mal an 🙂

Ubud Palace
Mupu Reisterrassen
Saraswati Tempel

Must-Do’s (ohne Touristenmassen)

Aktivitäten
  • Subak Juwuk Manis
  • Sangeh Monkey Forest
  • Kecak Feuershow
  • Villa Kitty Foundation
  • Mupu Reisterrassen
  • Campuhan Ridge Walk
  • Tempel:
    • Saraswati Temple
    • Ubud Palace
Restaurants
  • Sweet Orange Warung
  • Kayunan Warung
  • Nikuna Warung
  • Jinny’s Garden
Cafés
  • Mudra Café
  • Clear Café
  • Zest Café
  • Tis Café (reservieren!!)
Zest Café
Tis Café
Nikuna Warung

Subak Juwuk Manis

Einer meiner liebsten Orte in Ubud um den Trubel zu umgehen, ist ein kleiner Weg, der mitten durch die Reisfelder führt. Diese Reisfelder liegen mitten im Zentrum von Ubud und man kommt hier auch ohne Roller easy zu Fuß hin. Man läuft einfach ein paar Meter vom Ubud Palace entfernt, in eine kleine Nebengasse rein (ist aber auch ausgeschildert an der Straße) und nach ca. 10min steht man auch schon mitten in den Reisfeldern.

Hier waren wirklich kaum andere Touristen und man kann hier super einen kleinen Spaziergang machen und den Locals bei ihrer Arbeit auf dem Feld zuschauen.

Auf dem Weg befindet sich außerdem auch das „Sweet Orange Warung“, wo man perfekt einen Iced Latte zur Stärkung trinken kann. Warungs sind übrigens die familiengeführten local Restaurants hier in Indonesien.

Zeitansatz: 1-2h

Sangeh Monkey Forest

Neben dem bekannten „Sacred Monkey Forest“ in Ubud, der sich in der Nähe vom Zentrum befindet, gibt es noch den „Sangeh Monkey Forest“. Der befindet sich etwas außerhalb und ist dadurch viel viel weniger besucht. Hier kann man ganz in Ruhe die Äffchen bestaunen und ich muss auch sagen, dass ich die Affen hier überhaupt nicht aggressiv wahrgenommen habe. Wichtig ist halt nur, dass man keine Lebensmittel offen bei sich trägt und trotzdem alles sichert, was die Affen klauen könnten (Sonnenbrille, Handy, Tasche, etc.). Auch toll fand ich, dass es hier ein Wasserbecken gibt in dem wir die Affen beim Spielen und Baden beobachten konnten.

Man kann sich hier einfach mit einem Rollertaxi hinfahren lassen und allein die Fahrt außerhalb der Stadt ist wirklich wunderschön. Am besten fragt man den Fahrer auch ob er warten kann, da in der Gegend nicht ganz so viele Grabs und Gojeks unterwegs sind.

  • Kosten: 75.000 IDR (=3,60€)
  • Zeitansatz: 1 – 1 1/2h
  • Fahrt von Ubud aus: ca. 30-40min

Kecak Feuershow

Jeden Abend finden in Ubud verteilt Feuershows statt. Die Locations variieren je nach Wochentag. Hierbei wird mit Tanz und Gesang eine Geschichte erzählt. Das ganze nennt sich Kecak & Fire Dance Show. Ich möchte nicht zu viel Vorweg nehmen. Der Tanz und Gesang ist an sich nicht unbedingt spektakulär, aber schon hypnotisierend. Alleine um einen kleinen Einblick in die Kultur zu bekommen, lohnt es sich total und ist wirklich eine schöne Art den Abend ausklingen zu lassen.

Am besten bucht man vor ab online, aber man kann auch wenn man früh dran ist, jederzeit vor Ort Tickets kaufen. Bei uns gab es auch keine festen Sitzplätze, deswegen lohnt es sich früh dran zu sein, um sich einen guten Platz zu ergattern.

Wir haben über GetyourGuide gebucht und mit meinem Code „MESCHISSA“ könnt ihr dort natürlich wie immer auf alle GetyourGuide Aktivitäten maximal sparen.

*Werbung, aber alles selber gezahlt 🙂

  • Kosten: 5€
  • Zeitansatz: ca. 1- 1 1/2h

Mupu Rice Terrace

Neben den bekannten Tegalalang Reisterrassen gibt es auch noch die kleineren Mupu Reisterrassen direkt daneben. Hier ist viel weniger los und man kann total entspannt durch die Reisfelder spazieren. Allerdings liegen sie auch etwas außerhalb von Ubud. Mit dem Rollertaxi braucht man ca. 25-30min von Ubud aus.

Am besten verbindet man einen besuch dort mit einem Frühstück im „Tis Café“. Von dort aus führt nämlich eine Treppe direkt runter in die Reisterrassen. Hier lohnt sich auf jeden Fall früh dran sein (direkt zur Öffnung) oder reservieren. Es gibt hier auch einen Pool mit Liegen, allerdings kann man die nicht reservieren – sondern wer zu erst kommt mahlt zu erst.

  • Zeitansatz: mit Frühstück ca. 3-4h
  • Kosten: for free (kleine Spende erwünscht)

Ganz in der nähe befindet sich übrigens auch das bekannte „Cretya Ubud“ mit den Tegalalang Reisterrassen. Wer’s gerne touristisch mag, der’s hier gut aufgehoben.

Villa Kitty Foundation

Bali hat ein wirklich großes Problem mit Straßentieren. Tierschutzorganisationen schätzen mittlerweile eine Gesamtzahl von 750.000 Katzen und Hunden, was für so eine kleine Insel, wirklich eine unglaublich hohe Zahl ist.

Die meisten Einheimischen stellen den Tieren Futter auf die Straße, aber das kann der Masse der Tiere leider nicht gerecht werden. Viele Katzen leiden zusätzlich an Krankheiten und Parasiten. Diese breiten sich immer weiter aus, wenn sie nicht medizinisch behandelt werden. In den vergangenen Jahren wurden aber zum Glück immer mehr Organisationen gegründet, um das Leid der Tiere zu lindern und dem vor allem auch entgegen zu wirken.

Durch die Villa Kitty Foundation werden Katzen von der Straße gerettet, medizinisch versorgt und aufgepäppelt, bis sie dann in ihr Forever Home vermittelt werden können. Außerdem werden die Katzen kastriert, um das Elend einzudämmen. Kastrationen sind nämlich der effektivste Weg, um das Tierleid unter Kontrolle zu bekommen.

Die Villa Kitty Foundation wurde 2011 gegründet und mittlerweile leben dort ca. 750 Katzen. Das Projekt finanziert sich nicht über staatliche Zuschüsse, sondern nur über Spenden, Katzenpatenschaften und Förderanträge. Deshalb ist es auch so wichtig, dass viel mehr Menschen davon mitbekommen.

Ihr könnt den Katzenshelter jederzeit während der Öffnungszeiten

  • Dienstag bis Sonntag (10:00-12:00 und 13:00-15:00)

besuchen. Man muss sich nur vorher über Whatsapp (+6281237024930) anmelden. Mehr Infos dazu findet ihr auf der Website der Organisation.

Man bekommt zu erst eine kleine Führung durch alle Bereiche des Shelters, da es verschiedene Bereiche gibt, in dem die Katzen, je nach Alter und deren Bedürfnissen untergebracht sind. Besonders toll fand ich hier, dass fast alles Outdoor ist und die Katzen im Gras und in der Sonne liegen können. Nachdem wir dann alles gesehen hatten, konnten wir uns aussuchen, wo wir bleiben möchten und konnten dann so lange Zeit mit den Kätzchen verbringen wie wir wollten.

Ich kann einen Besuch bei der Villa Kitty Foundation wirklich nur empfehlen, wenn ihr Katzen liebt. Man hat hier wirklich gemerkt mit wie viel Liebe sich hier gekümmert wird und wenn ihr das Projekt unterstützen wollt, dann schaut unbedingt mal vorbei.

kleiner Tipp: wenn ihr die Möglichkeit habt, besorgt vorher in einem der größeren Supermärkte (die sind eher etwas außerhalb und nicht direkt im Zentrum) ein bisschen Katzenfutter oder auch Snackis, die ihr mitbringen könnt.

Wie geht’s von Bali aus weiter?

Von Bali geht’s direkt weiter nach Nusa Penida. Hier kommt man mit der Fähre hin und die meisten starten vom „Sanur Harbour“. Die Fähren fahren von hier fast stündlich und das auch schon früh morgens und auch am späten Nachmittag noch. Perfekt also auch für einen Tagestrip. Die Fahrt dauert ca. 30min bis 1 Stunde, je nachdem welche Art von Boot man wählt. Wir hatten eine gewöhnliche Fähre für 7,24€ p.P und die Überfahrt war wirklich angenehm. Man kann aber auch mit dem Speedboot fahren. Das geht schneller, aber ist meistens etwas holpriger.

Von Ubud aus bestellt man sich am besten bei ein Grab vor und lässt sich direkt zum Hafen fahren. Wir haben dafür ca. 280.000 IDR (= 13,80€) gezahlt. Am besten fährt man auch direkt morgens (wir sind um 06:00 Uhr gestartet) zum Hafen. Da ist noch nicht so viel Verkehr und man braucht nur ca. 30min. Später muss man auf jeden Fall gut Puffer einplanen. Am Hafen gibt es auch noch einige Cafés und Restaurants, wo man noch frühstücken kann, um die Wartezeit zu überbrücken.

Gebucht haben wir die Fähre übrigens ganz easy im Vorraus über 12go.asia.

Nusa Penida – for the Views

Nusa Penida liegt direkt neben Bali und wer die schönsten Aussichten in Indonesien nicht verpassen will, für den ist ein Trip hierher Pflicht. Ein Tagestrip von Bali aus oder 1 1/2 Tage reichen vollkommen aus – weil ehrlicherweise muss ich sagen, hat es mir hier von allen Orten am wenigsten Gefallen. Die Insel war leider nicht so unser Vibe, aber für die 2 Indonesien Highlights – Kelingking und Diamond Beach – lohnt es sich trotzdem sowas von.

First Things First:

Wenn du auf Nusa Penida ankommst, musst du erstmal eine Arrival Card ausfüllen und 25.000 IDR (ca. 1,50€) zahlen. Das geht online oder auch vor Ort. Am Hafen stehen dann super viele Fahrer, die einen ansprechen. Und auch wenn ich das normalerweise nicht mag, ist es am besten mit einem von ihnen Nummern auszutauschen, damit man auch für die nächsten Tage einen Fahrer hat. Die meisten bieten nämlich nicht nur an dich in die Unterkunft zu bringen, sondern auch dein private Driver für die gesamte Insel zu sein. Wir waren zu Zweit und haben 15€ pro Person pro Tag bezahlt. Das Geld hebt man am besten im Vorfeld schon am Hafen ab, da es wirklich wenig Geldautomaten auf der Insel gibt.

Die coolsten Spots der Insel befinden sich einmal gesammelt im Osten und einmal im Südwesten der Insel – das bedeutet, entweder machst du für jede Seite jeweils einen Tagestrip oder klapperst alles an einem ab (machen viele, aber bedeutet, sehr viel stressige Fahrerei).

Die besten Unterkünfte und Cafés befinden sich alle rundum den Hafen im Nordwesten der Insel (wenn du von Bali aus anreist). Dort im „Ort“ gibt es nicht viel zu tun, weshalb man wirklich immer längere Fahrtzeiten auf sich nehmen muss. Zu Fuß kommt man hier nicht wirklich weit. Die Straßen sind auch in keinem guten Zustand, weshalb ich einen eigenen Roller wirklich nur empfehlen würde, wenn man ein sehr sicherer Fahrer ist.

Was du aber vor deiner Reise abchecken könntest: Es gibt an der Nordküste 2 Hafen – Penida Ferry Port im Nordwetsen (da waren wir) und den Sampalan Port etwas weiter im Osten aber trotzdem an der Nordküste. Vom Sampalan Port sind wir weiter gefahren nach Gili Air und die Gegend hat mir persönlich viel mehr zugesagt, als die rund um den Penida Ferry Port. Allerdings weiß ich nicht ob der Sampalan Port von Bali aus angefahren wird, aber wenn würd ich diesen wählen. Hier sind auch viel schönere Restaurants und Cafés.

Deine Route für 1 1/2 Tage

Tag 1 (Ostküste):

  • Ankunft am Hafen morgens
  • einchecken in die Unterkunft
  • Diamond Beach
  • Atuh Beach
  • Rumah Pohon Tree House
  • Teletubbies Hills

Tag 2 (Südwestküste)

  • Kelingking Beach
  • Crystal Bay
  • Broken Beach
  • Angel’s Billabong

Restaurantempfehlungen (hab nicht viele, weil irgendwie war alles sus):

  • Secret Penida Café (das ist sooo so toll!!)
  • Penida Tropical
  • AB Bar&Resto (beim Diamond Beach)

Tipp: Beide Must-Do Spots – Diamond Beach und Kelingking Beach – macht man am besten früh morgens. Wenn es einem wichtig ist, beide Spots bei perfektem Licht und mit möglichst wenig Menschen zu erleben, dann muss man 2 volle Tage planen und jeweils früh los.

Tour an die Ostküste – Diamond Beach

Um von Hafen an die Ostküste zu kommen, braucht man ca. 1 1/2h bis 2h. Die Fahrt zieht sich wirklich sehr und ist auch ziemlich holprig, weshalb ich Tabletten gegen Übelkeit nur empfehlen kann.

Am besten startet man so früh wie möglich, so dass die Sonne noch auf den Diamond Beach scheint und er nicht schon im Schatten liegt. Die beste Uhrzeit dafür ist laut unserem Guide so gegen 09:00 Uhr. Wir sind leider nicht früh genug angekommen auf Nusa Penida an dem Tag, weswegen wir erst gegen 11:00 Uhr da waren. Da lag alles schon im Schatten, aber war natürlich trotzdem super schön.

Eintritt: 20.000 IDR (=0,96€)

Restaurantempfehlung: AB Bar & Resto (liegt auf dem Weg, ca. 5min mit dem Auto)

Kombinieren kann man den Diamond Beach perfekt mit dem Atuh Beach, der liegt direkt daneben und ist auch zum schwimmen geeignet. Und auch mit dem „Rumah Pohon Tree House“, was aber bloß ein schöner (etwas teurer) Fotospot ist, weshalb wir das geskipped haben. Auf dem Rückweg sind wir noch durch die Teletubbies Hills gefahren und waren etwas spazieren. An sich sind das nur grüne Berge und es ist nicht sonderlich spektakulär, aber man hat dort wirklich viel Ruhe und kann tolle Drohnenaufnahmen machen.

Atuh Beach
Teletubbies Hill

Tour an die Südwestküste – Kelingking Beach

Um vom Hafen an die Südwestküste zu kommen, braucht man ca. 45min – 1h und hier lohnt sich das frühe Aufsehen definitiv sehr. Ich würde empfehlen so loszufahren, dass man zwischen 08:00 und 08:30 Uhr am Kelingking Beach ankommt. So umgeht man die Touristenmassen und kann den Ort erstmal für sich alleine genießen. Der Strand liegt zwar um die Uhrzeit noch im Schatten, aber es ist es trotzdem total wert.

Es wird dann relativ schnell voll oben, weshalb man dann perfekt runter zum Strand klettern kann. Wir haben das leider nicht gemacht, weil wir krank waren, deswegen gibt’s dazu hier keine Tipps. Aber macht das unbedingt, wenn ihr da seid, ich bereue es ein bisschen 😦

Kombinieren kann man den Kelingking Beach mit dem Broken Beach, Crystal Bay und Angel’s Billabong – das ist so die klassische Tour. Wir haben uns nur den Broken Beach angeschaut und dann die Flucht ergriffen, weil es uns einfach viel zu voll und touristisch war. Die Aussicht auf den Broken Beach war toll, aber der Vibe und die Touristen, die dort waren, waren einfach nix für uns. Ständig wurden wir von privaten Fotografen angesprochen, wir sollen da weg gehen, weil wir im Bild stehen. Die haben einfach rund um den Broken Beach alle zwei Meter einen Spot reserviert, wo ihre Kunden in Ruhe Bilder machen können. Blöd ist nur dass man dadurch (wenn man keinen Fotografen engagiert hat), selber gar nichts sieht. Wir konnten legit nicht selber auf den Broken Beach schauen, weil wir sofort „verjagt“ wurden, deshalb hab ich nur 2-3 Fotos gemacht und dann sind wir abgehauen 🙂

Wie geht’s von Nusa Penida aus weiter?

Von Nusa Penida sind wir direkt weiter nach Gili Air gefahren. Die Fähren hierher fahren vom Sampalan Port / Buyuk Harbour aus los. Das ist in der Regel ein anderer Hafen, als der bei dem man von Bali aus ankommt.

gebucht: 12go.asia ; Anbieter: Wijaya Buyuk

Kosten: 14,48€ p.P

Fahrtzeit: 2h 40min

Gili Air – Little Island Life

Gili Air ist für mich das absolute Paradies auf Erden. Die Insel ist so klein, dass man sie innerhalb von 1h zu Fuß umrunden kann. Autos und Roller gibt’s nicht – nur Pferde. Jeder der das perfekte kleine Island Life mit glasklarem Wasser, schönen Stränden, Schildkröten und süßen kleinen Cafés sucht ist hier genau richtig. Hier kann man wirklich perfekt einfach mal abschalten und gar nichts machen (was ich eigentlich gar nicht mag aber hier poooah). Und für mich ist Gili Air jetzt sogar tatsächlich meine Lieblingsinsel.

Must-Do’s (obwohl’s nicht viel zu tun gibt hehe):

Aktivitäten:

  • Insel einmal zu Fuß umrunden
  • Schnorcheltour
  • Bahia Beach Club
  • Freilichtkino (oft im Lagoon Beach Club

Cafés/Restaurants:

  • Kopi Susu
  • Gili Coffee Roasters
  • Mama Pizza
  • Pachamama Organic Coffee

Tipp: man kann hier sogar Schildkröten direkt im Hausriff sehen, wenn man einfach morgens vom Strand aus ins Wasser geht.

Wahl der Unterkunft

Gili Air ist wirklich klein und es ist fast egal, wo man seine Unterkunft bucht. Allerdings kann ich empfehlen entweder eine im Norden oder direkt im Süden an den schönen Stränden zu schlafen. Gili Air ist nämlich – wie der Großteil von Indonesien, außer Bali – muslimisch und die Moschee befindet sich in der Mitte der Insel. Wenn man dort seine Unterkunft wählt, wird man jeden morgen gegen 04:30 Uhr durch den Gebetsruf geweckt (und der ist wirklich laut, eigentlich hab ich einen tiefen Schlaf :D).

Pferdekutschen auf Gili Air

Wie oben erwähnt gibt es auf Gili Air keine Autos. Hier wird alles mit Pferdekutschen transportiert – und so auch die faulen Touristen mit ihrem Gepäck. Unterstützt das auf gar keinen Fall und tragt euer Gepäck lieber selbst. Die Pferde leiden sehr unter der Hitze und die Wege sind wirklich nicht weit. Am besten reist ihr auch deswegen mit einem Backpack und nicht mit einem Koffer nach Indonesien, so könnt ihr alles entspannt tragen und müsst euren Koffer nicht durch den Sand ziehen.

Wie geht’s von Gili Air aus weiter?

Für unseren letzten Stop der Reise brauchen wir einen ganzen Travel Day, aber das lohnt sich komplett. Wir sind morgens mit der Fähre zurück nach Bali gefahren. Dort haben wir uns ein Taxi zum Flughafen genommen und sind dann am Abend 1h bis nach Surabaya geflogen.

Fähre gebucht: 12go.asia ; Anbieter: Gili Gili Fastboat

Kosten: 21,73€

Fahrtzeit: 1h40min

East Java Tour – mein Highlight

Kommen wir jetzt zu meinem absoluten Highlight und was, meiner Meinung nach, wirklich auf jede Indonesien Bucket List gehört: East Java

Java liegt westlich von Bali. Mit dem Flugzeug braucht man ca. 1h bis zum Zentralen Flughafen in Surabaya. Um einmal quer durch den östlichen Teil von Java zu reisen, ist das der perfekte Ausgangspunkt. Surabaya ist die zweitgrößte Stadt in Indonesien, allerdings gibt es hier wirklich kaum etwas zu tun. Wir haben hier eine Nacht vor und eine Nacht nach unserer Tour übernachtet und die Zeit nur genutzt um Schlaf nachzuholen – der kommt auf der Tour nämlich etwas zu kurz.

Von Surabaya aus fährt man dann nochmal ca. 1 1/2h bis nach Malang. Von dort aus starten fast alle Touren. Wir hatten uns dazu entschieden uns von unserem Touranbieter in Surabaya abholen zu lassen, damit wir abends nicht noch so weit vom Flughafen aus fahren mussten (Fehlentscheidung aber dazu gleich mehr).

Was erwartet dich in East Java?

East Java hat nochmal eine ganz andere, weitaus spektakulärere und dramatischere Natur zu bieten, als wir sie im Rest von Indonesien sehen konnten. Wenn man Bali und East Java miteinander vergleicht, kann man kaum glauben, dass man sich hier immer noch im selben Land befindet – Indonesien ist wirklich so krass vielfältig und besonders.

Bekannt ist East Java für seine wirklich beeindruckenden Vulkanlandschaften – darunter Mount Bromo und Mount Ijen. Diese beiden haben wir auf unserer Tour auch besucht. Aber es gibt hier auch wirklich krasse Wasserfälle – wie ich sie noch nie zuvor gesehen habe.

Man kann Java natürlich auch auf eigene Faust bereisen. Am günstigsten und entspanntesten und vor allem, für jeden der nicht so viel Zeit hat oder das erste Mal nach Indonesien reist, eignet sich eine Tour am besten. Wir haben unsere Tour über das Mador Hostel in Malang gebucht. Geschlafen haben wir dort zwar nicht, aber man kann trotzdem die Tour über das Hostel buchen. Meiner Recherche nach ist das auch mit der beliebteste Touranbieter, weshalb es sich vor allem in der Peak-Season lohnt mindestens 1 Monat im Voraus zu buchen.

Wie läuft die Tour ab?

Besonders gut hat mir beim Mador Hostel gefallen, dass man wirklich viele Optionen hat, sich die Route so individuell wie möglich zu gestalten. Es gibt verschiedene Tagestouren, verschiedene Touren mit 2-4 Übernachtungen, verschiedene Pick-up und Drop-off Points und die Möglichkeit zwischen Übernachtungen im Hostel oder im Homestay zu wählen. Die Preise variieren je nachdem was man wählt. Frühstück, Mittagessen und Abendessen ist im Preis mit drin und es besteht auch immer die Möglichkeit unterwegs nochmal im Supermarkt zu halten um Snacks zu kaufen.

Pick-Up / Drop-Off Optionen:
  • Start: Malang oder Surabaya
  • Drop-off: Surabaya, Malang, Probolinggo, Ketapang, Banyuwangi und Bali

Wir haben uns für die 3 Tage, 2 Nächte Tour mit Start und Drop-off in Surabaya entschieden. Hier hat man alle Highlights – Tumpak Sewu Wasserfall, Bromo und Ijen – dabei. Allerdings würde ich es im Nachhinein etwas anders machen:

Tipp: Am entspanntesten ist es wenn man in Malang startet (und ja ich würd auch selbst wenn ich spät abends in Surabaya erst lande, den Weg bis nach Malang noch auf mich nehmen) und Drop-off in Bali (Ubud, Canggu, Uluwatu) wählt. Das machen auch die allermeisten so. Wir hatten uns nur für den Drop-off in Surabaya entschieden, weil mein Rückflug von dort aus günstiger war – aber oftmals sind ja Flüge von Bali aus günstiger.

In Malang startet die Tour erst gegen 06:15 Uhr, während wir schon am 1.Tag in Surabaya um 03:50 Uhr abgeholt wurden – also wer wert auf seinen Schlaf legt, sollte die Nacht vor der Tour direkt in Malang schlafen.

Tipp: Seinen großen Rucksack kann man während der gesamten Tour mitnehmen. Dinge die man während der Fahrt oder generell tagsüber braucht, sollte man sich in einen kleinen separaten Rucksack packen. Achso und packt unbedingt genug Klopapier ein, wenn ihr nicht so auf Arschduschen steht. Das gabs nämlich wirklich nirgendwo.

Tag 1 – Tumpak Sewu Waterfall

Am 1.Tag treffen sich alle Gruppen gegen 06:00 Uhr erstmal beim Mador Hostel in Malang. Dort gibt es Frühstück – hier fand ich sehr cool, dass man einfach zwischen Obst mit Haferflocken, Zimtschnecken, Bananentoast mit Erdnussbutter, Omlette, Mandelcroissants und vielem mehr wählen konnte – und danach gibt es ein kurzes Briefing, wie die nächsten Tage ablaufen. Um 06:30 ist dann Abfahrt zum 1.Spot. Bei den Autos handelt es sich um kleinere MiniVans in denen ca. 12-15 Personen Platz haben.

Tipp: zieht euch am ersten Tag so an, dass eure Kleidung nass werden kann (die wird dann über die Tour aber auch nicht mehr trocken). Im Auto ist es immer relativ kalt und draußen extrem heiß, weshalb man auf den guten alten Zwiebellook zurückgreifen sollte. Packt am besten auch Wechselkleidung in euren kleinen Tagesrucksack, damit ihr euch nach dem Wasserfall für die lange Autofahrt umziehen könnt. Duschen sind vor Ort auch vorhanden.

Gegen 09:00 Uhr sind wir beim Tumpak Sewu Wasserfall angekommen, haben uns Wasserschuhe (ca. 1€) ausgeliehen und konnten erstmal nach einem kurzen Walk den Wasserfall von der Aussichtsplattform bestaunen. Ich hab wirklich noch nie vorher so einen beeindruckenden und riesigen Wasserfall gesehen und war da schon hin und weg, sag ich euch 😀

Danach geht’s dann gemeinsam runter zum Wasserfall. Generell hat man immer genug Zeit um Fotos zu machen und unsere Guides hatten auch wirklich total viel Spaß daran Bilder von uns zu machen und haben sich sehr viel Mühe gegeben + sie kannten wirklich die besten Winkel und coole Fototricks, wodurch die Bilder noch cooler aussehen.

Hier unten wird man dann wirklich richtig nass, weil das Wasser vom Wasserfall durch den Wind auf einen runter rieselt wie Regen. Man konnte teilweise nicht mal richtig nach oben gucken, weil so viel Wasser kam.

Nachdem man den Hauptwasserfall gesehen hat, geht’s zu Fuß nochmal zu etwas vergleichsweise kleineren Wasserfällen – den Tetes Caves. Dort läuft man dann auch durch die Wasserfälle und kleine Höhlen wieder nach oben und das war der Punkt wo wir dann wirklich komplett nass waren. Hoch ist auf jeden Fall schon sehr anstregend, weil man echt viele Treppen hoch muss. Ich würde schätzen der anstrengende Teil hat so ca. 30min gedauert. Man kann natürlich aber auch alles in seinem eigenen Tempo machen.

Tipp: Wenn ihr keine Waterbag dabei habt, könnt ihr euer Handy eurem Guide geben – die haben immer eine dabei.

Oben angekommen gibt es dann gegen 12:00 Uhr Lunch – hier konnte man zwischen verschiedenen Optionen wählen, darunter auch einige vegetarische und vegane – und danach folgt eine 4-stündige Autofahrt zur 1.Unterkunft in der Nähe vom Mount Bromo. Die Strecke war recht kurvig, deshalb habt unbedingt Tabletten gegen Übelkeit dabei.

Wir hatten uns für die 1.Nacht für das Homestay Package entschieden. Das Homestay war wirklich simpel, aber total in Ordnung um dort nur zu schlafen. Luxus kann man hier eben wirklich absolut nicht erwarten. Abends haben wir nach dem Abendessen (ca. 17:00 Uhr) noch ein kleines Lagerfeuer gemacht, wo wir Marshmallows grillen konnten – aber wir waren so müde, dass es dann recht schnell auch schon schlafen ging. Der Wecker hat am nächsten Tag nämlich um 01:30 Uhr geklingelt.

Tag 2 – Mount Bromo

Um den Sunrise am Mount Bromo zu erleben, muss man wirklich ultra früh aufstehen – für uns hat der Wecker um 01:30 Uhr geklingelt und um 02:00 Uhr war auch schon Abfahrt zum Sunrise Point. Wir wurden dafür auf mehrere Jeeps aufgeteilt, da man mit dem normalen Mini Van nicht zum Bromo fahren kann. Frühstück gibt’s erst später, wer also schnell hungrig wird, sollte sich am Vortag mit Snacks eindecken.

Das Mador Hostel legt sehr viel Wert darauf, dass man als einer der ersten Jeeps oben ankommt, um die Touristenmassen zu umgehen. Demnach ist die Fahrt eher ein illegales Straßenrennen bei dem die Jeeps durch die stockdunkle Nacht rasen und sich gegenseitig überholen – letztendlich waren wir sogar die ersten und konnten bis nach ganz oben fahren. Demnach muss man aber auch überhaupt gar nicht wandern, um auf den Sunrise Viewpoint zu kommen.

Gegen 03:30 Uhr sind wir oben am höchsten Viewpoint – Penanjakan Sunrise Viewpoint – angekommen. Dort konnten wir uns warme Jacken ausleihen, Kaffee oder Tee in einem kleinen lokalen Café trinken und darauf warten, dass die Sonne aufgeht.

Tipp: Es sind morgens nur ca. 5-10 Grad auf dem Bromo, weshalb man sich echt warme Kleidung mitnehmen muss. Wenn man keine Jacke dabei hat, kann man sich auch für ca. 1€ eine Jacke ausleihen (was ich auch definitiv empfehlen würde). Also habt unbedingt genug Bargeld dabei, da es keine Geldautomaten gibt. Sobald die Sonne aufgegangen ist, wird es aber direkt wieder brechend heiß.

Die Aussicht auf den Mount Bromo war wirklich das schönste was ich jemals in meinem Leben gesehen habe und wenn ihr die Chance habt, dann müsst ihr einmal in eurem Leben hier hin – wirklich schöner geht’s nicht.

Anschließend fährt man mit den Jeeps runter zum Krater und läuft dann nochmal ca. 45min bis nach oben. Für diesen Weg nutzen dort viele Leute auch Pferde. Ich bin froh, dass unser Anbieter das gar nicht angeboten hat, weil es wirklich furchtbar mit anzusehen war. Die Pferde wurden geschlagen und aus ihren Mündern ist teilweise sogar Schaum gequollen. Sie laufen den ganzen Tag bei einer extremen Hitze hin und her und dass das nicht gesund sein kann, sollte jedem mit ein bisschen Menschenverstand klar sein. Falls ihr ein Angebot bekommt, lehnt es bitte bitte ab und schwingt eure eigenen Hufe!

Gegen 10:00 Uhr gab’s dann endlich Frühstück in der Unterkunft und danach haben wir uns auf den Weg gemacht zu unserem letzten Stop: Mount Ijen. Die Fahrt dauert ca. 4 bis 5 Stunden und währenddessen gibt es nochmal eine kleine Lunch Break. Abendessen gibt es dann im Hotel (Palm Heritage Hotel) schon gegen 17 Uhr, da der Wecker an diesem Abend um 23:00 Uhr schon wieder klingelt. Ihr merkt in den 3 Tagen gibt’s echt nur wenig Schlaf – aber das ist es sowas von wert.

Tipp: Man tendiert sehr dazu Mahlzeiten zu skippen. Vor allem das Abendessen am 2. Tag würde man am liebsten verschlafen, aber macht das auf gar keinen Fall. Zieht durch – ihr braucht die Energie für den Hike am nächsten Tag!

Tag 3 – Mount Ijen

Der letzte Tag der Tour war der intensivste, anstrengendste und für mich prägendste. Nach zwei Nächten ohne Schlaf hat der Wecker wieder um 23:00 Uhr geklingelt. Die Fahrt vom Hotel bis zum Ijen Basecamp dauert ca. 2h. Anschließend bekommt man vor Ort Kaffee oder Tee und frittierte Bananen. Man lernt die Guides kennen und unserer war wirklich die süßeste Maus. Die meisten Guides waren so zwischen 20 und 23 Jahre alt, wodurch die Gruppendynamik wirklich mega cool war. Unser Guide hat unsere Gruppe, warum auch immer, ganz liebevoll „Cappuccino Group“ getauft – keiner hat Cappuccino getrunken btw.

Was braucht man für die Mount Ijen Wanderung?

  • stabile feste Schuhe
  • Zwiebellook: warmer Pullover + T-Shirt drunter
  • lange Hose
  • Winterjacke ausliehen vor Ort für ca. 1€ (wichtig und richtig)
  • Gasmaske, Schutzbrille, Stirnlampe (bekommt man vor Ort)
  • Wasserflasche
  • …Motivation und Durchhaltevermögen 🙂

Tipp: Wir haben lange überlegt ob wir eine Jacke ausleihen oder nicht, aber haben uns dann doch dafür entschieden. Auf dem Weg nach oben haben wir sie relativ schnell ausgezogen und mussten sie tragen, weil man wirklich ins schwitzen kommt. Allerdings wartet man oben recht lange bis die Sonne aufgeht und da wird es nochmal richtig kalt. Auf dem Weg runter wurde es auch wieder so kalt, dass wir wirklich so so froh waren, die Jacken mitgenommen zu haben.

Die Wanderung nach oben war wirklich wirklich anstrengend. An sich sind es nur 4km one way, aber die läuft man nur steil bergauf. Ich war schon am Limit, da hieß es auf einmal: „Jetzt kommt der richtig steile Part“. Zum Glück war alles um uns herum dunkel, so dass man gar nicht sehen konnte, wie steil und weit es noch ist. Bis nach oben haben wir so ca. 1 1/2 – 2h gebraucht. Zwischendrin wurden aber immer wieder Pausen gemacht, so dass die Cappuccino Group wieder sammeln konnte.

Wenn ihr euch unsicher seid ob ihr die Wanderung schafft oder nicht: Ich bin in meinem Leben auch noch nicht wirklich viel gewandert und mache auch keinen Ausdauersport PLUS ich hatte eine abklingende Bronchitis und habs trotzdem nach oben geschafft. Natürlich sollte man ein gewisses Level an Grundfitness haben, aber theoretisch kann man unterwegs auch immer noch abbrechen und wieder runter gehen. Bei Asthma wird von der Wanderung abgeraten.

Oben angekommen konnten wir ein extrem seltenes Naturphänomen sehen – Blaues Feuer. Das ist auf der gesamten Welt einmalig und entsteht durch die Verbrennung extrem heißer Schwefelgase. Normalerweise entsteht dieses Phänomen natürlich im Krater des Vulkans. Bei unserem Besuch war es allen Touranbietern durch die Regierung jedoch untersagt mit uns hinunter zum Krater zu gehen. Deshalb wurde das Blaue Feuer für uns künstlich erzeugt, in dem der Schwefel angezündet wurde. Ist aber immer noch das selbe Phänomen – nur ein bisschen nachgeholfen 😀 An sich ist es aber, auch wenn man runter zum Krater kann, sehr viel Glückssache, ob man blaues Feuer sehen kann oder nicht. Wichtig ist, dass man dafür zwischen 01:00 und 02:00 Uhr dort ist, da es komplett dunkel sein muss.

Da wir nicht runter in den Krater konnten, ging es zum Sunrise Viewpoint am Krater. Hier haben wir knapp über eine Stunde gewartet, dass die Sonne aufgeht. Und wir haben uns mal wieder den Arsch abgefroren – aber das wars (auch mal wieder) so wert.

Gegen 07:30 Uhr waren wir wieder unten am Basecamp und haben Frühstück bekommen – das war aber etwas „traurig“. Es gab ein Ei, eine Scheibe Toast und eine Banane. Wir mussten dann auf jeden Fall nochmal einen Stopp im Supermarkt machen.

So und jetzt der größte Fehler den wir gemacht haben: die meisten fahren danach zum Hafen und von da rüber nach Bali. Das dauert ca. 2h. Da wir nur ein Auto hatten, mussten wir mit und sind dann erstmal 2h in die für uns falsche Richtung gefahren. Danach ging’s dann nochmal ca. 6 Stunden zurück nach Surabaya. Hätte man sich auch einfach ersparen können, wenn man (=ich) besser geplant hätte von wo aus man zurück fliegt. Also behaltet das im Hinterkopf 😀

Was ist in der Tour alles inkludiert?

  • alle Autofahrten (Surabaya -> Malang -> Tumpak Sewu -> Bromo -> Ijen -> Surabaya)
  • alle Parkeintritte (Tumapk Sewu, Tete Caves, Bromo und Ijen)
  • local Guides bei den Parks
  • 2 Unterkünfte (1.Nacht: Hostel/Homestay und 2.Nacht: Hotel)
  • Frühstück, Mittagessen, Abendessen
  • Snacks zwischendurch (frittierte Banane, Melone, Kaffee, Tee, etc.)
  • Equipment für die Wanderungen (Gasmaske, Stirnlampe)
  • Ijen Health Zertifikat

Für die gesamte Tour (Homestay Package) haben wir insgesamt 111€ gezahlt. Für das was man bekommt, ist das wirklich ein super Preis und die Experience absolut wert. Ich kann die Tour wirklich jedem nur empfehlen. Wir hatten die beste (und anstrengendste) Zeit unseres Lebens!

Fazit + Kosten

Die gesamte Reise war wirklich durch und durch ein echtes Bucket List Abenteuer und grade die Komodo Islands Tour und die East Java Tour waren absolute Highlights. Für mich war es die ideale Route für das erste Mal Indonesien. Ich hab alle Orte, die schon ewig auf meiner Bucket List standen abgehakt und das in kürzester Zeit. Natürlich gibt es noch mehr Orte in Indonesien von denen ich träume, aber die sind was fürs nächste Mal.

Indonesien ist wirklich ideal für jeden der Natur liebt. Hier ist wirklich für jeden was dabei – traumhafte Strände, krasse Wasserfälle, Vulkanwanderungen, super viel Kultur und tolles Essen. Die Menschen waren die liebsten und nettesten die ich bisher kennenlernen durfte und ich hätte nicht gedacht, dass die Menschen irgendwo noch netter sein können, als in Thailand. Indonesien hat mich umgehauen in allen möglichen Bereichen und ich werde definitiv wiederkommen. Ich kann jedem, auch wenn es die 1. Fernreise sein sollte, nur empfehlen hier her zu kommen.

Danke Indonesien für wunderschöne 18. Tage!! ❤

Kostenaufstellung für eine Reise zu 2.:

  • Hin- und Rückflüge (FFM->Labuan Bajo / Surabaya->FFM) : 1.069,96€
  • 30 Tage Visum: 24,30€
  • Inlandsflüge (Labuan Bajo->Bali / Bali->Surabaya): 131,98€
  • Unterkünfte: 112,76€ p.P
  • Transport (Fähren, Grabfahrten, Private Driver): 63€ p.P
  • 3 Tage Komodo Tour: 332€ p.P
  • 3 Tage East Java Tour: 111€ p.P
  • Verpflegung: 10-15€ pro Tag
  • Sonstiges (Wäsche, Tempeleintritte, etc.): 23.90€

Insgesamt: 2.152,95€

© 2026 Melissa Merhof

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