Die Reise startet wie immer in meiner absoluten Lieblingscity – Bangkok. Ich möchte mich aber nicht wiederholen, von daher findet ihr alle meine Tipps und Highlights hierzu in meinem Südthailand Guide ❤

Meine Route war in Nordthailand bisher immer ein ziemliches Durcheinander, weil ich z.B auch meine erste Volunteering Experience hier gemacht habe. Für euch hab ich mir allerdings nochmal 2 Routen überlegt – ohne großes Hin- und Her.

Über meine Volunteering Experience mit in Tha Ton werde ich hier am Ende auch nochmal kurz berichten und auch nochmal einen extra Blogpost dazu schreiben – für alle die sich auch Fragen, wie es ist, sich aus seiner Comfort Zone raus zu prügeln.

Nordthailand Routen – zwei Beispiele

  • Route Nummer 1:
    • Chiang Mai
      • Tagestrip: Chiang Rai
    • Pai
  • Route Nummer 2:
    • Chiang Mai
    • Pai
    • Tha Ton
    • Chiang Rai

Chiang Mai

  • 4-5 Nächte ideal
  • Grab/Bolt: ✓

Vieles innerhalb der Altstadt (das ist wenn man sich das auf Maps anguckt, dieser rechteckige Kasten in der Mitte) kann man auch super zu Fuß machen, was ich auch absolut empfehlen würde, um einfach möglichst viel von der wunderschönen Stadt zu sehen.

Hostelempfehlungen:

  • Hidden Garden Hostel (⭐️⭐️)
  • Name Hostel (⭐️)
  • The Park Society(⭐️)

Chiang Mai ist die größte Stadt im Norden Thailands und wenn man durch den Norden reisen möchte, kommt man um Chiang Mai definitiv nicht herum. Der bekannteste Weg um hierher zu kommen ist der Nachtzug (dazu unten mehr), allerdings kann man auch nach Chiang Mai fliegen.

Chiang Mai ist quasi der Mittelpunkt von dem man an die verschiedenen Orte im Norden weiterreisen kann. Deswegen hat mich mein Weg auch immer wieder hierhin zurück geführt. Man reist also (wenn man die schnellsten Strecken wählt) nicht von Ort zu Ort sondern immer wieder zurück nach Chiang Mai und von dort aus weiter. Zu meiner genauen Route findest du aber ganz am Ende des Guides nochmal genaueres.

Von Bangkok nach Chiang Mai

Ich habe mich dafür entschieden mit dem berühmt-berüchtigten Nachtzug von Bangkok nach Chiang Mai zu fahren. Die Fahrt dauert ca. 12 ½ Stunden und ist definitiv ein Erlebnis, was zu jedem perfekten Backpacking Trip durch Nordthailand dazugehört. Es spart nicht nur Zeit und Geld – da man durch die Nacht fährt, wenn man sonst sowieso nur schlafen würde und sich somit auch die Kosten für eine Nacht Hotel/Hostel spart – sondern ist auch um einiges umweltfreundlicher als Fliegen.

Damit die Fahrt entspannt wird und kein Horrortrip hier meine Tipps:

Gebucht habe ich den Nachtzug über 12go.asia. Bei der Buchung ist wichtig, dass du darauf achtest, den 2. Klasse Schlafwagen mit AirCon (Klimaanlage) in Zug No. 9 zu nehmen. Das ist der modernste Zug und kostet ca. 38€. Die Buchung kann am Anfang etwas verwirrend sein, aber es lohnt sich wirklich aufmerksam zu sein, da nicht alle Waggons Betten haben und wer will schon 12 ½ Stunden sitzen, wenn man auch liegen kann? Außerdem empfehle ich ein unteres Bett zu buchen, da man so in seiner kleinen Koje ein Fenster hat und morgens aus dem Bett heraus den Sonnenaufgang sehen kann.

Das Ticket für den Nachtzug bekommst du nicht per Mail. Stattdessen muss es am 12go Ticketschalter in der MRT Chatuchak Park Station einige Tage vor Abfahrt abgeholt werden. Beim Abholen benötigst du deinen Reisepass. Achtung: Mit dem PDF Voucher, den du per Mail bekommst, kannst du nicht boarden!

Am Tag der Fahrt empfiehlt es sich ca. 1 Stunde vor Abfahrt (18:40 Uhr) am Bahnhof (Krung Thep Aphiwat Central Terminal Station) zu sein. Der Bahnhof ist riesig und etwa so aufgebaut wie ein Flughafen. Beispielsweise kann man nicht selbstständig an die Gleise gehen und in den Zug steigen, sondern man wartet auf das Boarding – wie wenn man ins Flugzeug steigt.

Ca. 1h nach Abfahrt werden die Sitze vom Personal in Betten verwandelt. Das Ganze fühlt sich dann an wie ein großes Hostel. Außerdem kann Essen und Trinken bestellt werden. Das Licht bleibt die ganze Nacht über an, was allerdings nicht wirklich stört, da jedes Bett einen Vorhang zum zuziehen hat. Ich würde empfehlen einen warmen Pullover mitzunehmen, da die Klimaanlage auf Nordpol steht. Sobald man seinen Vorhang zu zieht, ist es aber angenehm.

Gegen 07:15 Uhr ist Ankunft und schon sind wir in CHIANG MAI 🙂

Things to do – Aktivitäten

  • The Monks Trail
  • Baan Kang Wat Artist Village
  • SkyWalk Mon Jam
  • Ying Yong Flower Garden
  • Doi Inthanon Nationalpark
  • Sticky Waterfall
  • Pha Cor Canyon
  • Wang Bua Ban Pha Ngoep
  • Skyline Luge Zipline
  • Souvenir ausm Tattoostudio (Warp Tattoo)

Der Doi Inthanon Nationalpark war mein absolutes Highlight auf meiner Nordthailand Reise. Die Natur dort ist wirklich einmalig und wunderschön. Da der Park allerdings sehr groß ist und ca. 1 ½ Stunden außerhalb von Chiang Mai liegt, empfehle ich eine Tour zu buchen. Es gibt viele Anbieter die Touren anbieten, allerdings habe ich mich für eine Ganztagestour entschieden, welche eine zweistündige Wanderung im Nationalpark beinhaltet und alle Highlights mitinbegriffen hat. Insbesondere die Wachiarathan Waterfalls sind absolut sehenswert, sowie der Kew Mae Pan Trail. Dieser ist zwar etwas anstrengend, da es anfangs länger bergauf geht, aber es lohnt sich für diese Aussicht definitiv. Übrigens lohnt sich ein Besuch auch während der Burning Season. Ich war Ende Februar hier und hatte erst meine Bedenken, dass die Aussicht nicht so schön sein könnte, aber wurde wirklich positiv überrascht.

Mit Inbegriffen in die Tour sind:

  • Wachirathan Waterfalls
  • Ban Mae Klang Luang (local Dorf im Herzen des Nationalparks)
  • Kew Mae Pan Trail
  • King & Queen Pagodas
  • Höchster Punkt Thailands
  • Abholung am Hotel
  • Mittagessen

Kosten: 43,56€ p.P

Dauer: Abholung 07:00 Uhr ; Rückkehr 18:00 Uhr

Die Tour war wirklich bestens organisiert und der Tourguide unfassbar hilfsbereit, lieb und bemüht uns einen schönen Tag zu machen. Normalerweise mag ich keine Touren und mache alles lieber auf eigene Faust, aber diese kann ich wirklich von Herzen empfehlen.

Auch der Sticky Waterfall (Buathong Waterfall) ist definitiv eine Sehenswürdigkeit, die man in Chiang Mai mitgenommen haben muss. Dieser Wasserfall trägt den Spitznamen “Sticky Waterfall” da er, aufgrund der Ablagerung von Mineralstoffen, nicht rutschig ist. Somit kann man den Wasserfall ganz einfach hinauf laufen. Wer kann schon von sich behaupten er ist schon mal einen Wasserfall hoch gelaufen? – das ist so unfassbar cool!

Zunächst läuft man eine Treppe entlang des Wasserfalls hinunter – wie weit unten du starten möchtest, kannst du natürlich selbst entscheiden. Ich habe ganz unten gestartet und ca. 1 ½ Stunden wieder nach oben gebraucht – ich habe aber auch 1000 mal angehalten, um Bilder zu machen. Entlang des Pfades gibt es überall Seile, die dabei helfen, den Wasserfall hinauf zu steigen und verschiedene Wege, die für jeden Schwierigkeitsgrad geeignet sind. Gut klettern muss man auf alle Fälle, aber mit einer normalen guten Kondition definitiv für jeden machbar.

Das besondere is auch: die Sticky Waterfalls kosten keinen Eintritt, allerdings befinden sich diese ca. 1 – 1 ½ Stunden außerhalb von Chiang Mai. Entweder fährt man selbst mit dem Roller hin oder nimmt sich ein Grab. Hierbei ist nur wichtig zu erwähnen, dass man vorher mit dem Grab-Fahrer absprechen sollte, dass dieser Vorort wartet und einen wieder mit zurück nimmt, da es sonst schwer werden könnte vor Ort ein neues Grab für den Rückweg zu finden.

Things to do – Tempel

Wenn ich in neue Städte komme, liebe ich es mich einfach erstmal treiben zu lassen und mir die Umgebung meiner Unterkunft anzusehen. Das hilft mir sehr beim Ankommen und beim Zurecht finden in der neuen Stadt. Da Chiang Mai’s Altstadt unglaublich viele sehenswürdige Tempel zu bieten hat, dachte ich, ich verknüpf meinen Orientierungsspaziergang mit einer kleinen fußläufigen Tempeltour.

Besucht habe ich:

  • Wat Chedi Luang
  • Wat Phra Singh
  • Wat Lok Mo Li
  • Wat Sean Mueang Ma Luang
  • Wat Chiang Man

Zwischen den meisten Tempeln liegen meistens nur 5-15min Fußweg. Auf dem Weg läuft man sowohl durch größere Straßen, als auch durch kleine Gässchen der Altstadt von Chiang Mai.

Tipp: Wenn man den Monks Trail wandert, kann man das super mit einem Besuch beim Wat Pha Lat und dem Wat Phra That Doi Suthep verknüpfen. Die Tempel sind auch richtig schön, aber die Wanderung ist etwas anstrengend. Deswegen hier unbedingt früh morgens los gehen.

Things to do – Restaurants / Cafés

  • Dantewada
  • Chom Cafe
  • Fringe
  • Fern Forest Cafe
  • Beast Burger
  • Stories Cafe&Bistro
  • Bella Goose Cafe at the Hill
  • Kat’s Kitchen
  • Märkte:
    • Old Town Night Market
    • Saturday Night Market
    • Coconut Market (nur am Wochenende)
Bella Goose Cafe at the Hill
Dantewada
Kat’s Kitchen

Kat’s Kitchen hat wirklich, das aller beste Khao Soi überhaupt. Das ist eine typische nordthailändische Curry-Nudelsuppe mit Kokosmilchbasis. Und ich schwöre euch, das kann man mit absolut nichts vergleichen. Khao Soi ist mein absolutes Lieblingsgericht aus Thailand – leider ist es aber oft etwas scharf, aber das bei Kat’s Kitchen gar nicht. Und das beste ist die Portion für 2 Personen kostet nur 100 Baht (=2,82€)

Der Coconut Market ist der mit Abstand tollste Markt, den ich in Thailand bisher besucht habe. In Mitten von ganz vielen Palmen werden hier am Wochenende kleine Stände aufgebaut – und fast alle haben etwas mit Kokosnüssen zu tun. Beispielsweise gibt es Kokosnuss-Pancakes (unten auf dem Bild) oder auch das beste Kokosnusseis.

Aber Achtung: der Markt hat nur von Freitag bis Sonntag von 10:00-15:00 Uhr geöffnet

3 Tage in Chiang Mai

Tag 1

  • The Monks Trail
    • Wat Pha Lat
    • Wat Phra That Doi Suthep
  • Tempeltour durch Chiang Mai’s Altstadt

Tag 2

  • Doi Inthanon Nationalpark Ganztagestour
  • Nachtmarkt

Tag 3

  • Coconut Market
  • Sticky Waterfalls
  • Dantewada
  • Baan Kang Wat Artist Village

Chiang Rai

  • 1-2 Nächte ideal
  • Grab/Bolt: ✓

Innerhalb von 2 Tagen kann man hier alles super entspannt erkunden, aber an einem Tag kann man die wichtigsten Sehenswürdigkeiten auch easy schaffen. Empfehlen würde ich aber eher 2 Tage.

Hostel-Tipp: Baan Mai Kradan

  • 7,24€ pro Nacht
  • kein Partyhostel
  • Slow Boat buchen nach Laos übers Hostel

Chiang Rai liegt nochmal weiter nördlich in Thailand und ist bekannt für seine wunderschönen Tempel. Wenn man sowieso in Chiang Mai ist eignet sich Chiang Rai perfekt für einen Tagestrip oder wenn man von dort aus weiter nach Laos reisen möchte, so wie ich es gemacht habe. Alles zu meiner Laos Reise findet ihr übrigens hier

Chiang Rai ist von Chang Mai aus in ca. 3h mit dem Mini Van zu erreichen. Ein Flug dauert ca. 1h von Bangkok aus. Ich bin von Bangkok DMK Airport aus her geflogen, da ich auf meiner 2. Reise durch Nordthailand Chiang Mai geskipped hatte.

Things to do

  • Tempel
    • Rong Suea Ten (Blue Temple)
    • Wat Rong Khun (White Temple)
      • Cave of Art
      • Golden Ganesha Temple
    • Wat Huay Pla Kang
    • Wat Tham Phra
  • Aktivitäten
    • Lalitta Cafe
    • Saturday Walking Street
    • Baan Dam Museum
  • Restaurants:
    • Breakfast Factory
Blue Temple
Lalitta Café
Wat Huay Pla Kang

2 Tage in Chiang Rai

  • Tag 1:
    • Rong Suea Ten Temple
    • Wat Tham Phra
    • Night Market
  • Tag 2:
    • Wat Rong Khun
    • Wat Huay Pla Kang
    • Lalitta Cafe

Tipp: am besten so früh morgens wie möglich den White Temple besuchen. Das ist nämlich die Sehenswürdigkeit schlecht hin hier und ab ca. 11 Uhr wird’s super voll. Zu allen Tempeln kann man sich übrigens ganz entspannt mit Grab bringen lassen.

Pai

Pai ist ein verträumtes kleines Hippie-Dorf weit im Norden von Thailand. Die Anreise ist auf jeden Fall nicht ohne, aber es lohnt sich definitiv. Noch nie hab ich so viele Backpacker an einem Ort gesehen, man fühlt sich also direkt irgendwie “heimisch”. Ich empfehle 3-4 Tage hier zu bleiben, so hast du die Möglichkeit alle Sehenswürdigkeiten zu sehen und trotzdem zu entspannen.

In Pai selbst lässt sich alles zu Fuß erledigen, die meisten Sehenswürdigkeiten liegen allerdings etwas außerhalb vom Zentrum. Da es in Pai kein Grab, Taxis oder Tuktus gibt, ist man wirklich auf einen Roller angewiesen. Auch wenn ich ein kleiner Roller-Fahr-Schisser bin, würde ich behaupten, dass Pai wirklich optimal ist, um auch als unerfahrener Rollerfahrer, das erste Mal zu fahren. Es ist nicht viel los auf den Straßen und die Straßen zu den meisten Sehenswürdigkeiten sind nicht sonderlich steil oder kurvig. Demnach sollte es eigentlich für jeden machbar sein – wenn man es sich zutraut.

Zu Fuß oder mit dem Fahrrad die Distanzen zu laufen ist meiner Meinung nach nicht wirklich gut machbar. Wenn man sich das Roller fahren doch nicht zutraut, gibt es auch Ganz- oder Halbtagestouren, welche fast alle Sehenswürdigkeiten anfahren. Eine Ganztagestour kostet beispielsweise 500THB (=13,64€).

Wie holt man aber das meiste aus seinem Pai Aufenthalt heraus? Hier ist die Devise – Lass es entspannt angehen. Wer nach Pai kommt merkt sofort diesen Vibe und nicht umsonst sprechen alle über das Phänomen “Pai Hole”, wer hierher kommt, möchte gar nicht mehr weg. Die full Pai experience hast du erst, wenn du in einer Hängematte liegst und die Seele baumeln lässt 🙂

Von Chiang Mai nach Pai

Pai erreichst du von Chiang Mai aus entweder mit einem MiniVan, einem Grab (sehr teuer) oder mit dem Roller. Die Fahrt dorthin ist nicht ohne und wird auch nicht umsonst “Todesstrecke” genannt. Bis nach Pai sind es nämlich von Chiang Mai aus 762 Kurven bergauf. Von daher empfiehlt es sich sehr vorher eine Reisetablette zu nehmen. Die Fahrt mit dem MiniVan dauert ca. 4h. Gebucht habe ich auch diesen Transfer über 12go.asia für ca. 6-7€. Empfehlen kann ich auf jeden Fall das Unternehmen “Aya Service”.

Es gibt auch die Möglichkeit selbst mit dem Roller nach Pai zu fahren und das Gepäck mit einem MiniVan nach oben bringen zu lassen, allerdings sollte dafür schon ein sehr guter und erfahrener Rollerfahrer sein.

Things to do – Aktivitäten & Sunset Bars / Aussichtspunkte

  • Morpaeng Wasserfall
  • Pam Bok Wasserfall
  • Bamboo Bridge
  • Pai Canyon
  • Wat Phra That Mae Yen
  • White Buddha
  • Big Buddha
  • Pai Walking Street
  • Tha Pai Hotsprings
  • Yoga Class
  • Sunset Bars / Viewpoints:
    • Yun Lai Viewpoint
    • 10rai Sunsetbar
    • Two Huts Pai
    • I am Pai Viewpoint
Walking Street
Yun Lai Viewpoint
Pai Canyon

Der Morpaeng Wasserfall liegt ca. 20 Minuten außerhalb von Pai. Die Strecke mit dem Roller dorthin ist sehr entspannt zu fahren. Man kommt an vielen Reisfeldern vorbei und sieht Küken und Kühe auf dem Weg. Nice to know: Wenn es die Tage vorher stark geregnet hat, ist der Wasserfall leider stark verdreckt und das Schwimmen dort ist verboten. Bei gutem Wetter kann man den Wasserfall sogar hinunter rutschen. Trotz allem lohnt sich ein Besuch auch definitiv bei schlechtem Wetter.

Der Pai Canyon ist das Touriziel schlecht hin in Pai. Da alle Tagestouren dort zum Sonnenuntergang enden, kann es schnell überfüllt sein, auch wenn das Gelände sehr weitläufig ist. Wir waren gegen 6 Uhr morgens zum Sonnenaufgang dort und mit die einzigen vor Ort. Früh aufstehen lohnt sich also hier auf jeden Fall.Die Fahrt zum Pai Canyon ist ebenfalls sehr entspannt ohne große Kurven oder steile Straßen.

Der Big Buddha liegt ca. 5 min mit dem Roller oder 30 Minuten zu Fuß vom Stadtzentrum entfernt. Ich bin zum Big Buddha gelaufen und der Weg dorthin ist zu Fuß sehr gut machbar. Auch hier kommt man an wunderschöner Natur und Kuhweiden vorbei.Wenn man zum Big Buddha hinaufsteigen will, muss man zunächst 300 Stufen erklimmen. Allerdings lohnt es sich für die wunderschöne Aussicht über Pai.

Der „Pai Walking Street“ Nachtmarkt liegt direkt im Herzen von Pai. Der Nachtmarkt ist wirklich toll und hat unfassbar viel Street Food zu bieten. Neben den klassischen Street Food Ständen finden sich dort auch jede Menge kleine Läden zum Shoppen.

Der Yun Lai Viewpoint hat zwar keine sonderlich außergewöhnliche Aussicht, allerdings lohnt sich ein Besuch trotzdem. Der Weg dorthin führt durch ein kleines chinesisches Dorf, was auch wirklich sehenswert ist. Außerdem gibt es einen wunderschön gestalteten Garten mit einem Pool, wo man sehr entspannt den Nachmittag verbringen kann.

3 Tage in Pai

Tag 1

  • Morning Yoga Class
  • Morpaeng Wasserfall
  • Yun Lai Viewpoint
  • Big Buddha zum Sonnenuntergang

Tag 2

  • Pai Canyon
  • Pam Bok Wasserfall
  • Bamboo Bridge
  • 10rai Sunsetbar

Tag 3

  • Tha Pai Hotsprings
  • Pai Walking Street
  • Spirit Bar (meine absolute Lieblingsbar in Pai – weil sie genau das widerspiegelt was Pai ausmacht)

Tha Ton – Abseits der Touristenorte

Noch nie gehört oder? Tha Ton liegt nur ein paar Kilometer von der Grenze zu Myanmar entfernt und hier verschlägt es eigentlich so gut wie nie Touristen hin. Wer aber Lust hat Thailand auch mal abseits der Touristenspots zu entdecken, der sollte hier definitiv hinkommen – und das ganze eventuell mit einer Volunteering Experience verknüpfen ? Ich habe hier 4 Tage in einer Chinesischen Community gelebt und gearbeitet und hatte dabei noch Zeit den kleinen Ort hier zu erkunden. Wenn du dich auch fürs Volunteeren interessierst, dann check gerne meinen extra Blogpost zu dem Thema ab ❤

Den kleinen Ort Tha Ton erreicht man in ca. 4h local Busfahrt. Das besondere hier dran ist, es gibt zwar Bushaltestellen, aber keiner benutzt sie so wirklich. In den kleineren Orten stellt man sich einfach an die Straße und hebt den Arm, wenn der Bus vorbei fährt und anhalten soll. Zum Aussteigen musste ich einfach dem Busfahrer Bescheid geben, wo er mich raus lassen soll – das wär in Deutschland undenkbar.

Innerhalb von einem Tag kann man hier auch alles abklappern, was es so zu sehen gibt. Aber ich war wirklich geflasht. Es war allein schon total spannend durch den Ort zu laufen (als einzige Touristin) und mal das Leben komplett fernab vom Massentourismus zu sehen. Aber auch die beiden Tempel, die ich fußläufig erreicht habe, waren sowas von schön.

Fazit + Kosten

Wer eine Reise nach Thailand plant und den Norden skippt, verpasst definitiv etwas. Wenn man mich allerdings fragen würde, was mir besser gefallen hat – der Süden oder der Norden? – dann hätte ich darauf keine konkrete Antwort. Man kann beides nicht wirklich miteinander vergleichen, da beide einfach so verschieden sind.

Der Norden hat meiner Meinung nach eine unfassbar krasse Natur zu bieten, die unterschiedlicher zum Süden nicht sein könnte. Vor allem der Doi Inthanon National Park hat mich wirklich sprachlos gemacht. Wenn man an Thailand denkt, denkt man an vieles, aber niemals an diese krassen Berge und wunderschöne Aussichten. Und kulturell kann der Norden auch auf jeden Fall punkten mit seinen wunderschönen Vielzahl an Tempeln – vor allem in Chiang Mai.

Meiner Meinung nach ist der Norden auch einfacher deutlich entspannter, was die Touristenmassen angeht. Und vor allem in Pai kommt man einfach mal zur Ruhe. Den Vibe den dieser Ort versprüht, findet man nirgends sonst in Thailand.

Ich würde wirklich jedem, der eine Reise nach Thailand plant, empfehlen 3 Tage in Chiang Mai zu verbringen. Bestenfalls kombiniert man das dann noch mit 3 Tagen Pai. Das sollte an sich reichen, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu sehen und einen groben Einblick von den Orten zu bekommen. Wenn ihr keinen Zeitstress habt, dann natürlich beides gerne deutlich länger.

Wenn ihr nur begrenzt Zeit habt, wie ich, dann empfehle ich sich auf jeden Fall eine grobe Route im Vorfeld zu überlegen und die wichtigsten Verbindungen, wie Flüge, und Hotels oder Hostels, wenn ihr Geld sparen möchtet, im Voraus zu buchen. Aktivitäten haben wir immer spontan 1-2 Tage vorher gebucht.

Burning Season

Was ich allerdings auf jeden Fall noch erwähnen muss ist das Stichwort Burning Season. Die Burning Season ist von Februar bis April (Höhepunkt der Burning Season ist Mitte März bis April). Zu dieser Zeit verbrennen die Bauern im Norden Thailands ihre Felder um sie auf die nächste Saison vorzubereiten. Dadurch ist extrem viel Smog in der Luft und die Luftqualität ist teilweise so schlecht, dass viele Einheimische sogar Masken tragen. Von daher empfiehlt sich eine Reise in dem Zeitraum nicht unbedingt. Ich war Ende Februar bis Anfang März in Nordthailand – also mitten in der Burning Season. Tatsächlich hat mich diese aber so gut wie gar nicht in meiner Reise eingeschränkt und auch an der Luftqualität habe ich keinen Unterschied gemerkt. Nur die Aussichten waren teilweise etwas eingeschränkt – es war halt ein bisschen nebelig. Es muss, denke ich, jeder selber wissen, ob sich eine Reise zu der Jahreszeit für einen lohnt. Meiner Meinung nach sollte man es vermeiden, wenn es sich aber nicht vermeiden lässt, lohnt sich der Norden Thailands trotzdem zu 100%.

Kostenübersicht für 2 Wochen

Preislich lag ich bei den 2 Wochen bei ca. 1110€, allerdings hab ich auch vor Ort auf nichts verzichtet. Ich bin jeden Tag Essen gegangen, hab mir regelmäßig Massagen gegönnt und hab mir auf den Märkten immer alles gekauft was ich haben wollten.

Flug: 703€

Unterkünfte: 219,29€

Transport (MiniVan + Inlandsflug): 115,65€

Aktivitäten: 72,94€

Gesamt: 1.110,88€ + Verpflegung und Shopping

Danke Thailand für diese wunderschönen 2 Wochen – mein erster solo Trip hätte perfekter nicht sein können.❤️

© 2025 Melissa Merhof

Tipps für deinen 1. Solo Trip

Wer einmal merkt was Freiheit wirklich bedeutet, möchte nie wieder etwas anderes. Genau das Gefühl liebe ich am Solo Reisen so sehr! Let‘s go wir bereiten dich auf deinen 1. Solo Trip vor 💘

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